Jürgen Münzner
Birkenweg 24
18565 Kloster / Hiddensee
Telefon: 038300 50084
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Hiddensee - Apartement, Zimmer, Ferienwohnung

Gerne begrüssen wir Sie in unseren wunderschönen, ruhig gelegenen Ferinwohnungen für bis zu 4 Personen, auch mit Hund, auf der Insel Hiddensee.

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Ausflug von Kloster Hiddensee zum Kap Arkona:

Von der Pension Münzner - Kloster / Hiddensee Birkenweg 24 den Weg "Am Bau", vorbei am Zahnarzt bis zum Leuchtturmweg in Richtung Dorfteich, dann Hafenweg bis zur Fähre / Hafen Kloster.
Mit dem Fährschiff nach Schaprode / Rügen übersetzen.
Vom Parkplatz in Schaprode mit dem PKW über Granskevitz, Zubzow nach Trent.Arkonabahn vom Parkplatz Puttgarten nach  Kap Arkona
In Trent links abbiegen nach Wiek (Wittower Fähre).
Mit der Wittower Fähre (Autofähre) übersetzen, vorbei am Fährhof, Bischofsdorf, Parchow, Altenkirchen zum bewachten Parkplatz Puttgarten. Der Kap Arkona-Besucher muss den PKW auf dem Parkplatz abstellen und gelangt mit der Arkonabahn, dem Kremser oder 4 km zu Fuß zu den Leuchttürmen am Kap Arkona.
Parkgebühr Parkplatz Kap Arkona  3 Euro (Sommer 2005).
Wer, das Verbotsschild mißachtend, doch mit dem eigenen PKW weiterfährt darf 30,- Euro an das Ordnungsamt überweisen.


Wallanlage Arkonaburg
Letztes slawisches Heiligtum auf Rügen. Im 12. Jahrhundert führten die Dänen das Christentum ein. 
Von der 13 m hohe Wallanlage der Arkonaburg bietet sich dem Besucher ein schöner Blick über das Leuchtturm und Wallanlage Arkonaburg - Kap ArkonaKap Arkona.
Ein schöner Wanderweg, über 1,2 km, entlang der 46 m hohen Steilküste führ zum Fischerdorf Vitt.
Vitt bezeichnete im Mittelalter einen Fischhandelsplatz. ´
Die rohrgedeckten Fischerhäuser und die achteckige Kapelle über dem Vitter Steilufer stehen unter Denkmalschutz.
Von Vitt  fährt die "Arkona-Bahn"  zurück nach Puttgarten.

NVA-Bunker
der Fertigteil-Bunker, die nördlichste Bunkeranlage der ehemaligen DDR, westlich der beiden Leuchttürme, war Gefechtsstand der 6.Flottille auf Rügen.


Nebelstation
Ausstellung zur Seenotrettung und der Geschichte der Leuchttürme.

Gellort 
der nördlichster Punkt auf Rügen. Ein 165 t schwere Findling, der Siebenschneiderstein (Plattdeutsch Söbenschniedersteen) liegt am Fuße des Gellort.

Leuchtturmwärterhaus
Ausstellung

Leuchtturm
- Museum
Der kleinere 1826/27 in Backsteinbauweise erbaute, 21 m hohe Leuchtturm wurde 1828 in Betrieb genommen und hat eine Feuerhöhe von 63 m ü. NN.  Wegen der Mitarbeit Karl Friedrich Schinkels wird der älteste Leuchtturm an der Ostsee auch Schinkelturm genannt.
1901/02 wurde neben dem alten Turm der 35 m hohe (Feuerhöhe von 75 m ü. NN) Leuchtturm auf einem achteckigen Granitsockel aus Ziegelsteinen errichtet und 1902 in Betrieb genommen. Das elektrisches Schnellblitzfeuer ist 22 Seemeilen weit sichtbar. 
Der baugleiche Leuchtturm auf der Insel Helgoland wurde wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört.

MarinepeilturmLeuchtturm  am Kap Arkona - Ostsee
1927 wurde zur Überwachung des Funkverkehrs der ehemalige kaiserliche Marinepeilturm in Ziegelbauweise erbaut.

Königstreppe
westlich vom Kap Arkona überwindet die Königstreppe mit 230 Stufen 42 m Steilküste.
1741-1743 im Schwedisch-Russischer Krieg mit Russland ließ der schwedische König Friedrich I. in der Nähe der heutigen Königstreppe eine Feuerbake zur Warnung der Bevölkerung errichten. 
Die Treppe wurde damals noch ''Königssteig'' genannt.
1833 ließ König Friedrich Wilhelm III. einen Anleger und eine Treppe für den Empfang des Dampfbootes Hercules der königlich-russischen Chronometerexpedition errichten.
1865 wurde von hier aus das erste Telegrafenkabel durch die Ostsee nach Schweden verlegt. 
Zur Sturmflut 1953 wurde der Anleger vollständig zerstört.
1995 wurde die neue Königstreppe  an historischer Stelle wieder errichtet.

Veilchentreppe
der Abstieg zum Strand (von Arkona nach Vitt) südlich vom Wall der Jaromarsburg wird wegen der im Frühling um die Treppe herum wachsen Veilchen, die Veilchentreppe genannt.

Arkona
20
Das Vorgebirge Arkona, der nördlichste Punkt der Halbinsel Wittow und der Insel Rügen, besteht aus einem 46 Meter über die Ostsee emporragenden Kreidefelsen, der viele Feuersteine und Versteigerungen entfällt.
Es ist ein historisch interessanter Boden, den wir betreten, denn hier befand sich die alte Jaromarsburg, die jahrhundertelang für unüberwindlich galt, und den Tempel des Swantewit, das größte Heiligtum Rügens, barg. Steilküste am Kap Arkona mit Blick auf die Ostsee
Diese Burg mit Heiligtum wurde am 14. Juni 1168 von König Waldemar I. von Dänemark nach langem Widerstande erobert und zerstört, womit die Macht des Heidentums gebrochenen und das Christentum auch endlich auf Rügen allgemein eingeführt wurde.
Noch heute hat sich alles Rest der Burg ein 18 bis 25 m oder Wall auf der Landseite des steilen Vorgebirge das erhaltenen. Innerhalb dieses Walles befindet sich seit einigen Jahren ein kleines Gebäude für die Funktelegraphie System Slaby-Arco. Auf der Schanze sind zwei ca. 20 m hohe Masten errichtet, woran die Luftnetze zum Weggeben und Auffangen der elektrischen Wellen aufgezogen werden.
Die Station ist ausschließlich für Marinezwecke bestimmt und mit zwei Torpedoheizern besetzt. Es können also von Kriegsschiffen, welche von Arkona noch außer Sichtweite sind, aus ziemlich großer Entfernung Telegramme per Funkspruch an die Station aufgegeben werden, welche diese dann per Telegraph an die Reichstelegraphenstation in dem Hause am alten Turm weitergibt und von hier überallhin befördert und umgekehrt.
Neben dem nach Th. Schinkels Plänen in den Jahren 1826 - 27 errichteten einen 20 m hohen Leuchtturm wurde 1901 - 02 ein neuer erbaut, der mit einem aus Felsen und Cement bestehenden ca. 3 m tiefen Fundament auf einem aus schlesischem Granit und roten Ziegeln bestehenden acht eckigen Unterbau sich nach oben verjüngend bis zu einer Höhe von ca. 26 Metern erhebt. Den Abschluss bildet eine Galerien aus Granit mit eiserner Kuppel.
Die Besteigung der Galerien (30 Pfennig) ist allen Arkona Besuchern dringend empfohlen, denn man genießt von hier eine prächtige Aussicht auf Stubenkammer, das Jagdschloss, Bergen, im Westen auf Hiddensee und über das weite Meer, im Nordwesten auf die weißen Kreidefelsen der dänischen Insel Moen.
Auf 164 Steinstufen im inneren des Turmes gelangt man zunächst in den Wohnraum, von da auf eiserner Treppe in den Vorraum und auf die Galerie, und wieder auf eisernen Stufen in den Raum für den Leuchtapparat, der seitens der Elektrizitäts - Aktiengesellschaft "Helios" in Köln mit einem elektrischen Blinkfeuer eingerichtet worden ist.
Der mit zwei elektrischen Lampenpaaren ausgerüstete Apparat wird durch einen kleinen elektrischen Motor beständig im Kreise gedreht und zwar so, dass er mittels eiserner Hohlkörper in Quecksilber schwimmt, weshalb seine Umdrehung nur äußerst wenig Kraft beansprucht.
Der elektrische Strom wird in der etwa 250 Meter entfernt gelegenen Maschinenstation durch eine dynamoelektrische Wechselstrommaschine erzeugt, die von einem 12 pferdigen Petroleummotor ihren Antrieb erhält. Ein zweiter gleichartiger Maschinensatz stehen Reserve. Segler an der Steilküste - Kap Arkona - Ostsee
In der elektrischen Maschine werden zwei Wechselströme hervorgebracht, deren einer Strom gerade dann am stärksten ist, wenn der andere seine Richtung wechselt, also für einen Moment verschwindet. Man nennt solchen Wechselstrom Zweiphasenstrom und erreicht mit ihm sowohl einen leichteren Betrieb des Elektromotors, als eine günstigere Wirkung der Lampen. Der Strom wird mit einer Spannung von 150 Volt geliefert und am Verbrauchsort durch einen Transformator in die für die Lampen erforderliche Spannung von 36 - 40 Volt umgewandelt. In der Maschinenstation befindet sich noch ein dritter Petroleummotor, welcher die für die Sirene erforderliche Druckluft herzustellen bestimmt ist. Bei Nebel oder unsichtigem Wetter wird alle 70 - 80 Sekunden ein Sirenensignal von fünf - 6 Sekunden Dauer gegeben. Ferner ist mit dem Leuchtturm eine Signal-Telegraphen- und Sturmsignalstation verbunden, sowie eine Eissignal-Station, durch welche die Schiffer auf dem Signalwege Mitteilungen über die Eisverhältnisse in den nächsten deutschen Küstengebieten erhalten. Unten am Strande ist ein selbstregistrierender Flutmesser angebracht. Westlich von Arkona bei Puttgarden befindet sich eine mit Boot und Raketenapparat ausgestattete Rettungsstation. In der Nähe von Arkona bei Jasmund fand am 17. März 1864 das erste Seegefecht der jungen preußischen Flotte statt. In nächster Nähe des Leuchtturms findet man in dem geräumigen Gasthof des Herrn Schilling freundliche Aufnahme. Ein Nachtquartier gewährt die Möglichkeit, den prachtvollen Sonnenaufgang zu genießen. Vom Strande gelangt man auf bequemem Victoria- und Königssteig, sowie über steiler eiserner Treppe zur Höhe. Die Dampferfahrten geben Gelegenheit, Arkona mit seinen interessanteren Sehenswürdigkeiten bequem zu besichtigen. Auf unserer Wanderung kommen wir nun auf bequemem Feldwege über das sehr hübsch im Grünen gelegene Dorf Puttgarden (Gasthof von Borgwardt, mit Bild des Swantewit vor der Tür) nach dem 8 1/2 km entfernten, freundlich gelegenen Kirchdorf Altenkirchen, eines der ältesten Orte Rügens, seit 1853 in Station der Kleinbahn Bergen-Wittower Fähre. Auf dem schattigen Kirchhof die älteste Kirche Rügens mit Bild des Swantewit in der Vorhalle und alt war Bild von Professor Pfannschmidt. Auf dem Kirchhofe Grab des Dichters und Pfarrers Kosegarten. Von Altenkirchen können wir mit Bahn oder zu Fuß in 3/4 Stunden nach Wiek.

Quellen:
 20 Arkona - aus Arthur Schuster's Führer durch die Insel Rügen Seite 86-88
mit einer Reisekarte der Küsten und Dampferlinien und fünf Spezialkarten
von Gustav Müller - Kartograph beim großen Generalstab
9. Auflage 21.-25. Tausend
Verlag von Arthur Schuster - Stettin 1905-1906

*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der letzten 100 Jahre, durch 2 Weltkriege, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.


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Auf Ihren Besuch freuen sich,
Monika & Jürgen Münzner,
Kloster / Hiddensee / Rügen,
16.07.2006 12:34:11 Uhr

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